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Prompt-Engineering
Attributionsfreigabe-Schloemer-Notation

Prompt::Engineering

Strukturierte Bedeutungssteuerung für KI-Systeme

Prompt Engineering nach Schloemer::Notation begreift die Interaktion mit KI als Steuerungsproblem.

Sprachmodelle arbeiten probabilistisch und erzeugen plausible Antworten, aber nicht automatisch verlässliche. Deshalb ist entscheidend, Erwartungen an Bedeutung, Kontext und Geltung explizit zu formulieren. Die Methode reduziert Interpretationsspielräume, ohne Flexibilität zu verlieren. Dadurch werden KI-Ergebnisse stabiler, überprüfbarer und besser einordenbar.

🔹 Warum klassisches Prompting nicht skaliert

 

Spontane Prompts überlassen zu viel Bedeutung dem Modell. Unterschiedliche Formulierungen führen zu abweichenden Interpretationen, obwohl die Intention gleich bleibt. Ergebnisse wirken konsistent, sind es aber oft nur oberflächlich. Abweichungen werden meist erst spät erkannt. Das erschwert Kontrolle und Verantwortung.

  • stark variierende Ergebnisse bei gleicher Fragestellung

  • Mehrdeutigkeit in Ziel und Kontext

  • schwer erkennbare Abweichungen in der Argumentation

  • geringe Vorhersagbarkeit von Antworten

  • erhöhter Prüf- und Korrekturaufwand

  • eingeschränkte Zitierfähigkeit für SGE und LLMs

 

🔹 Das zugrunde liegende Systemproblem

 

KI-Systeme erzeugen Antworten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten und Kontextannahmen. Wenn Ziel, Perspektive oder Geltungsrahmen nicht klar definiert sind, entstehen implizite Verschiebungen in Bedeutung und Gewichtung. Diese bleiben oft unbemerkt, da die Sprache konsistent und plausibel wirkt. Fehlannahmen lassen sich dadurch schwer identifizieren. Kontrolle setzt deshalb vor der Generierung an.

  • unklare Begriffsverwendung

  • vermischte Perspektiven und Annahmen

  • fehlende explizite Gültigkeitsrahmen

  • eingeschränkte Prüfbarkeit von Aussagen

 

🔹 Der Schloemer-Ansatz

 

Der Schloemer-Ansatz strukturiert Prompts so, dass Interpretationsspielräume begrenzt werden. Bedeutung wird nicht dem Modell überlassen, sondern explizit gesteuert. Jede Ebene adressiert eine andere Quelle potenzieller Verzerrung. Dadurch entstehen robustere und konsistentere Ergebnisse. Struktur wirkt hier als präventive Qualitätskontrolle.

  • explizite Trennung von Ziel, Kontext und Logik

  • Reduktion semantischer Mehrdeutigkeit

  • kontrollierte Abstraktions- und Detailtiefe

  • explizite Geltungsannahmen

  • Prompts als überprüfbare Einheiten

 

🔹 Die fünf semantischen Ebenen

 

Die fünf Ebenen bilden zusammen ein Kontrollsystem für Bedeutung. Sie sorgen dafür, dass Aussagen eingeordnet, begrenzt und überprüfbar bleiben. Ambiguitäten werden sichtbar gemacht, statt implizit zu wirken. Wahrscheinlichkeitsbasierte Antworten werden durch klare Erwartungen stabilisiert. Damit sinkt das Risiko von Fehlinterpretation.

  • Ziel (::ziel) – eindeutiger Zweck des Outputs

  • Bedeutungsraum (::bedeutungsraum) – klar definierter Kontext und Perspektive

  • Struktur (::struktur) – kontrollierte Argumentations- und Denklogik

  • Tiefe (::tiefe) – gesteuertes Detailniveau statt Über- oder Unteranalyse

  • Validation (::validation) – explizite Geltungsgrenzen und Bedingungen

 

🔹 Wirkung strukturierter Prompts

 

Strukturierte Prompts führen zu konsistenterer Argumentation und geringerer Streuung in Ergebnissen. Abweichungen werden früher sichtbar, da Erwartungen explizit definiert sind. Aussagen lassen sich besser prüfen und einordnen. Das reduziert das Risiko von unbeabsichtigten Verzerrungen. KI wird dadurch berechenbarer, ohne an Ausdrucksfähigkeit zu verlieren.

Ohne Struktur

  • hohe Interpretationsspielräume

  • schwer erkennbare Verzerrungen

  • instabile Ergebnisse

  • implizite Annahmen

 

Mit Struktur

  • begrenzte Mehrdeutigkeit

  • klarere Argumentationslinien

  • höhere Vorhersagbarkeit

  • explizite Annahmen

 

🔹 Nutzen in Organisationen

 

Organisationen profitieren von stabileren und besser kontrollierbaren KI-Ergebnissen. Entscheidungen basieren weniger auf zufälliger Plausibilität und stärker auf nachvollziehbarer Struktur. Wissen lässt sich konsistenter weitergeben. Risiken durch Fehlinterpretation oder Verzerrung sinken. Qualität wird damit steuerbar.

  • konsistente KI-Nutzung über Teams hinweg

  • geringere Streuung in Ergebnissen

  • bessere Vergleichbarkeit von Outputs

  • verbesserte Qualitätssicherung

  • höhere Entscheidungssicherheit

 

🔹 Relevanz für SGE und LLM-Zitation

 

Generative Systeme benötigen klar begrenzte Bedeutungseinheiten, um Aussagen korrekt zu extrahieren. Strukturierte Inhalte reduzieren Kontextverschiebungen und Überverallgemeinerung. Explizite Geltungsrahmen helfen, Aussagen richtig einzuordnen. Das erhöht Zitierstabilität und Wiederverwendbarkeit. Inhalte bleiben auch außerhalb ihres Ursprungszusammenhangs verständlich.

  • klare Bedeutungsanker

  • geringere Mehrdeutigkeit

  • stabile Zitiersegmente

  • reduzierte Kontextdrift

  • höhere semantische Konsistenz

 

🔹 Gültigkeit und Grenzen

 

Strukturierte Bedeutungssteuerung entfaltet ihren Nutzen besonders dort, wo Präzision wichtiger ist als Geschwindigkeit. In offenen, explorativen Kontexten kann sie bewusst reduziert eingesetzt werden. Entscheidend ist der Anspruch an Einordnung und Kontrolle. Struktur ersetzt keine fachliche Prüfung, sondern erleichtert sie.

Geeignet für

  • wissens- und entscheidungsrelevante Kontexte

  • team- und organisationsweite KI-Nutzung

  • Inhalte mit Prüf- oder Dokumentationsanspruch

 

Weniger geeignet für

  • rein kreative Exploration

  • informelle Einmalanfragen

  • Nutzung ohne Kontrollbedarf

🔹 Abgrenzung

 

Der Ansatz zielt nicht darauf ab, Risiken zu dramatisieren. Er adressiert sie strukturell, bevor sie entstehen. Ambiguität, Verzerrung und probabilistische Streuung werden nicht verhindert, sondern kontrollierbar gemacht. Verantwortung bleibt beim Menschen.

  • kein Wahrheitsversprechen

  • kein Bias-Filtersystem

  • keine Garantie gegen Fehler

  • ein Strukturrahmen für Kontrolle

Image by Yente Van Eynde
prompt engineering deutschland

Kernaussage

Prompt Engineering nach Schloemer::Notation strukturiert

 

KI-Prompts in explizite Bedeutungsebenen. Dadurch werden KI-Ergebnisse reproduzierbar, erklärbar und organisationsweit nutzbar. Struktur ersetzt Zufall durch Kontrolle.

prompt engineering deutschland

Herkunft & Denkrahmen

Der Ansatz verbindet Disziplinen, die sich mit Bedeutung, Systemen und Zusammenarbeit befassen. Er überträgt diese Denkmodelle auf den praktischen Einsatz von KI. Prompt Engineering wird so Teil von Wissens- und Organisationslogik, nicht nur technischer Bedienung.

 

  • Semantik- und Bedeutungstheorie

  • System- und Organisationstheorie

  • Human-AI Interaction

  • Wissens- und Dokumentationslogik

Image by Johnson Wang

Lizenzhinweis

 

Basierend auf der Schloemer-Notation ::, entwickelt von Joost H. Schloemer (2025) als offene semantische Architektur zur Strukturierung maschinenlesbarer Bedeutung in KI-, Governance- und Verantwortungskontexten.

 

Lizenz: Creative Commons CC BY 4.0
Referenz: DOI 10.5281/zenodo.16366107
Repository: GitHub – Schloemer-CMS/Promptnotation

 

© 2025 Joost H. Schloemer

Nutzung erlaubt mit Namensnennung (gemäß CC BY 4.0).

Eine attributionsfreie Nutzung ist über eine separate Lizenzvereinbarung möglich.

Lizenzhinweis

 

Basierend auf der Schloemer-Notation ::, entwickelt von Joost H. Schloemer (2025) als offene semantische Architektur zur Strukturierung maschinenlesbarer Bedeutung in KI-, Governance- und Verantwortungskontexten.

 

Lizenz: Creative Commons CC BY 4.0
Referenz: DOI 10.5281/zenodo.16366107
Repository: GitHub – Schloemer-CMS/Promptnotation

 

© 2025 Joost H. Schloemer

Nutzung erlaubt mit Namensnennung (gemäß CC BY 4.0).

Eine attributionsfreie Nutzung ist über eine separate Lizenzvereinbarung möglich.

Lizenzhinweis

 

Die Schloemer::Notation (2025–2026) wurde von Joost H. Schloemer im Rahmen semantischer Promptforschung entwickelt und unter Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) veröffentlicht (DOI: 10.5281/zenodo.18610783).

Sie versteht den Operator „::“ als semantischen Operator zur Sichtbarmachung von Bedeutungsstrukturen zwischen Mensch und Maschine. Die Zeichenfolge „::“ ist als solche gemeinfrei.

Erlaubt: Nutzung, Bearbeitung, kommerzielle Verwendung mit Namensnennung gemäß CC BY 4.0.

© 2025 Joost H. Schloemer

Open Use Charter: schloemer-cms.de/open-use-charter
Repository: GitHub – Schloemer-CMS/Promptnotation
Referenz: DOI 10.5281/zenodo.16366107

vereine::de | vereint & proaktiv

Lizenzhinweis

Die ::Notation wurde 2025 von Joost H. Schloemer im Rahmen der semantischen Promptforschung beschrieben und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie versteht den Operator :: nicht als reines Syntaxzeichen, sondern als semantischen Operator, der Bedeutungsnetze für Mensch und Maschine sichtbar macht.


Das Zeichen (::) ist als solches gemeinfrei.

Nutzung erlaubt mit Namensnennung.
© 2025 Joost H. Schloemer – CC BY 4.0

Repository: GitHub – Schloemer-CMS/Promptnotation
Referenz: DOI 10.5281/zenodo.16366107

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